Eine Praxis-Homepage für Lina - mehr Praxis für uns!
  • 31. August 2015
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Mobile
Eines der ersten Projekte das Isa, Ute und ich umgesetzt haben, seit wir etwas tiefer in den Bereich App-Entwicklung rein schnuppern, war die Praxisseite für eine befreundete Psychotherapeutin.

Es sollte eine einfache statische Website für ihre Praxis werden, ohne Schnick-Schnack, einfach nur in HTML, so konnten wir klein anfangen und erst mal ein bisschen Praxis-Programmier-Erfahrung sammeln.

Wir sind das Projekt genauso angegangen wie wir das mit allen Projekten bei Railslove machen: Zuerst wurde das Ziel der Webseite definiert. Fragen wie Beispielsweise: Wen erreicht die Seite? Was soll sie vermitteln usw. wurden in dieser Phase geklärt. Die Webseite sollte eine digitale Visitenkarte von Lina im Netz werden und Interessierten ihre Arbeitsweise vermitteln. Auf dieser Grundlage haben wir ein Konzept entwickelt und Mockups für die Struktur der Seite gescribblet. Auf Basis der Mockups entstanden dann in enger Abstimmung mit Lina erste Design-Vorschläge. Danach ging es an die Umsetzung; Paul hat uns beim aufsetzen der Seite unterstützt und war auch während des gesamten Projekts unser Mann-für-Knifflige-Angelegenheiten. Wir haben uns für das Framework Middleman in Kombination mit Foundation entschieden, was ziemlich gut geklappt hat und definitiv zu empfehlen ist.

Foundation hat uns besonders dabei geholfen die Seite responsive zu machen, was manchmal etwas verzwickt war. Durch Middleman war es uns möglich anstelle von HTML und CSS, HAML und SASS zu schreiben. Somit wurden eventuelle Fehlerquellen, wie vergessene Satzzeichen, minimiert. Da es für Lina nicht nötig war die Seite bearbeitbar zu machen, entschieden wir uns für die kostenlose Hostinglösung via Github pages. Wordpress oder andere CMS sind wegen ihrer Komplexität und Angriffswellen nicht in Frage gekommen. Da wir in diesem Projekt keine Datenbank und nur wenige statische Seiten brauchten haben wir uns gegen Rails entschieden. Während der Umsetzung haben wir zwischendurch immer weiter an der Optimierung des Designs gearbeitet. So entstanden manche Details wie z.B. die Subnavigation erst im Laufe des Projekts.

Gelernt haben wir in der Zeit so einiges, vor allem, dass man sich nicht verrückt machen darf. Denn ein kleiner Fehler, wie eine falsch eingerückte SASS, zerschiesst einem mal schnell die ganze Seite aber die Behebung des Fehlers dauert, wenn man ihn denn gefunden hat, nur wenige Sekunden; spätestens sobald man jemanden gefragt hat ob er/sie mal mit drauf gucken kann ist alles wieder paletti. Die Einsicht, dass diese "Flüchtigkeitsfehler" auch unseren Profis passieren, beruhigt und motiviert ungemein.

Das beste Outcome war aber, dass wir festgestellt haben, dass wir ein gutes Team sind. Zu dritt haben wir die Bereiche die es braucht um ein solides Produkt zu entwickeln gut abgedeckt. Isa hat sich vor allem um das Design gekümmert, Ute übernimmt am liebsten kniffligen Aufgaben "hintenrum" und ich sorge am liebsten dafür, dass Isas schönes Design umgesetzt wird. Trotz unserer Vorlieben haben wir alle überall mitgearbeitet und so zusammen eine Webseite gebaut die nicht nur Linas Wünschen, sondern auch den technischen Anforderungen an heutige Webseiten entspricht.

Hier findet ihr das Ergebnis!

Project team